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BAFA Förderung

Achtung!

In vielen Bundesländern gibt es zusätzlich verschiedene Programme der Förderung für die diversen Formen der Einsparung von Energie durch die Modernisierung der Heizanlage. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise haben Sie das Programm NRW-Progres.

Bitte erkundigen Sie sich dazu in Ihrem Bundesland!

Für Pelletheizungen finden Sie die Informationen beim Deutschen Pelletinstitut www.depi.de

Eine Zusammenfassung der Förderung von Pelletanlagen gibt es au der Internetseite des Deutschen Pelletinstituts.

 

Seit 1. Januar 2016 gibt es beim BAFA nochmals deutlich mehr Förderung für Heizungen mit erneuerbaren Energien.

Die Förderungen für Pelletkessel, Holzvergaserkessel, Hackschnitzelanlagen (Biomasseheizungen), Wärmepumpen und auch Solarthermieanlagen wurden bereits ab 1. April 2015 um bis zu 50% erhöht, um bei den gefallenen Heizölpreisen einen neuen Anreiz zum Einbau dieser Heizungsanlagen zu geben.

Die Förderung kann nun zu den unten angegebenen Werten um 20% höher sein mit zusätzlichen 600 € pauschal:

Pelletkessel 3.500 € oder 80 €/kW
Holzvergaserkessel 2.000 €
Hackschnitzelanlagen 3.500 €
Wärmepumpen 4.000 - 4.500 €
Solarthermie 500 € bzw. 50 €/m² bei Warmwasserbereitung
2.000 € bzw. 140 €/m² bei Heizungsunterstützung

Partikelabscheider im Rauchrohr eines ATMOS Holzvergaserkessels. Mehr BAFA Förderung mit Partkielabscheider Killus-Technik.de
Beim Einbau eines Partikelabscheiders im Rauchrohr Ihres Pelletkessels erhöht sich die BAFA-Förderung um 1.750 €!
Bei einem Holzvergaserkessel ist der betrag nur 1.000 €.

Achtung! Zusätzliche Förderung seit 1. Januar 2016!

Eine leicht verständliche Zusammenfassung der neuen Förderbeträge als PDF finden Sie hier auf der Seite des BAFA:
Für die Förderung thermischer Solaranlagen:
Förderübersicht Solar (Basis-, Innovations- und Zusatzförderung)
Für die Förderung von Pellet- Hackschnitzel- und Holzheizungen: Förderübersicht Biomasse (Basis-, Innovations- und Zusatzförderung)
Für die Förderung von Wärmepumpen: Förderübersicht Wärmepumpe (Basis-, Innovations- und Zusatzförderung)

Seit 1. Januar 2016 bietet das BAFA eine zusätzliche Förderung für Holz-, Pellet-, Hackschnitzel- und Wärmepumpenheizungen:

Richtlinie zur Förderung der beschleunigten Modernisierung von Heizungsanlagen bei Nutzung erneuerbarer Energien wird am 30. Dezember 2015 veröffentlicht.

Wer seine veraltete ineffiziente Heizung durch eine Biomasseanlage bzw. Wärmepumpe ersetzt oder durch Einbindung einer heizungsunterstützenden Solarthermieanlage seine Heizung modernisiert und sein gesamtes Heizungssystem durch Verbesserung der Energieeffizienz optimiert, kann einen Zusatzbonus von 20% der Förderung nach dem Marktanreizprogramm erhalten. Weiterhin kann ein einmaliger Investitionszuschuss von 600 € für die notwendigen Maßnahmen zur Optimierung der Energieeffizienz gewährt werden.

Die zu ersetzende Heizungsanlage muss nachstehende Kriterien erfüllen:

  • Betrieb auf Basis fossiler Energien (z. B. Gas oder Öl);
  • keine Nutzung der Brennwerttechnik oder Brennstoffzellentechnologie;
  • es liegt kein Fall der gesetzlichen Austauschpflicht nach § 10 der Energieeinsparverordnung (EnEV) vor.

Bei der Optimierung der gesamten Heizungsanlage müssen folgende Schritte durchgeführt werden:

  • Bestandsaufnahme und Analyse des Ist-Zustandes (z. B. nach DIN EN 15378),
  • Durchführung des hydraulischen Abgleichs und
  • Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am gesamten Heizungssystem (z. B. die Optimierung der Heizkurve, die Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung sowie der Einsatz von Einzelraumregler).

Hier eine Übersicht über die wesentlichen Neuerungen in den Richtlinien seit 1. April 2015:

  • Deutlich erhöhte Fördersätze bei fast allen Fördersegmenten.
  • Die Antragsberechtigung wird auf alle Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe, ausgeweitet.
  • Der Gebäudebestand wird neu definiert. Zum Gebäudebestand zählen Gebäude, in denen seit mindestens 2 Jahren ein anderes Heizungssystem installiert ist, das ersetzt oder unterstützt werden soll.
  • Die Frist für die Antragstellung im einstufigen Verfahren wird von 6 auf 9 Monate erweitert.
  • Solarkollektoranlagen zur reinen Warmwasserbereitung sind jetzt auch Gegenstand der Basisförderung.
  • Die Zusatzförderung (verschiedene Bonustatbestände sowie für Optimierungsmaßnahmen) wird auch im Rahmen der Innovationsförderung möglich.
  • Die 1.000 Quadratmeter-Höchstgrenze bei der solaren Prozeßwärme wird aufgehoben.
  • Eine ertragsabhängige Förderung im Rahmen der solaren Innovationsförderung wird zum ersten Mal eingeführt.
  • Die Prozeßwärme wird auch mit der Errichtung einer Biomasse-Anlage oder effizienten Wärmepumpe gefördert.
  • Eine Zusatzförderung wird gewährt, sofern mit der Errichtung der förderfähigen Anlage, eine Optimierungsmaßnahme durchgeführt wird.
  • Die Durchführung nachträglicher Optimierungsmaßnahmen bereits geförderter Anlagen ist auch förderfähig.
  • Es wird ein Lastmanagementbonus bei Wärmepumpen eingeführt.
  • Einmalig kann ein Qualitätscheck einer Wärmepumpe bezuschußt werden. Dies ist frühestens nach Ablauf eines Jahres nach Inbetriebnahme der geförderten Anlage möglich.
  • Der Bonus für die Zuführung der Wärme in ein Wärmenetz wird jetzt auch mit der Errichtung einer Biomasse-Anlage oder Wärmepumpe möglich.
  • Der Antrag für die Förderung von Maßnahmen zur Visualisierung des Ertrages Erneuerbarer Energien muß jetzt vor Vorhabensbeginn beim BAFA gestellt werden und nicht wie bisher nach Realisierung der Maßnahme.

Viele innovative Heizmöglichkeiten werden derzeit über das BAFA gefördert.

BAFA heißt: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Auf der Internetseite des BAFA sind die jeweils gültigen Bestimmungen nachzulesen und auch die Anträge zu finden.

Da "Beamtendeutsch" nicht immer leicht zu verstehen ist, möchten wir Ihnen hier einige immer wieder aufkommende Fragen zum Thema finanzielle Förderung von Heizanlagen beantworten.

Was wird gefördert?

1. Solarkollektoren

Hierbei handelt es sich um Solarkollektoren zur Wassererwärmung, nicht zur Stromerzeugung (Photovoltaik).

Lesen Sie sich bitte immer selber die Informationen auf der Seite des BAFA über die Förderung der Solarthermie durch.
Es kann immer wieder zu Änderungen kommen.

Dort heißt es (April 2015):

    1. Basisförderung von Solarkollektoranlagen

    a. Solarkollektoren ausschließlich zur Warmwasserbereitung (bisher nicht förderfähig)

    Die Basisförderung für Solaranlagen ausschließlich zur Brauchwassererwärmung wird von 3 - 10 m² mit 500 € gefördert.
    Von 11 - 40 m² erhalten Sie eine Förderung von 50 €/m².
    Zusammen mit der Installation einer förderfähigen Wärmepumpen-, Pellet- oder Holzvergaserheizung erhalten Sie noch zusätzlich 500 € Kombibonus.
    Diese Förderung gibt es nur für Bestandsgebäude *)!
    Bei Neubauten gibt es eine Förderung von 75 €/m² bei einer Kollektorfläche von 20 - 100 m².

    b. Solarkollektoranlagen für die kombinierte Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, für die Bereitstellung von Prozeßwärme und zur solaren Kühlung

    Bei der Erstinstallation von Solarkollektoranlagen bis 40 m² beträgt die Förderung 140 € je angefangenem Quadratmeter Bruttokollektorfläche. Die Basisförderung beträgt 2.000 €. Folgende Mindestvoraussetzungen bezüglich der Bruttokollektorfläche und des Wärmespeichervolumens (bezogen auf Wasser als Wärmespeichermedium) sind zu erfüllen und nachzuweisen:

    • Bei Vakuumröhrenkollektoren: mindestens 7,0 m² und mindestens 50 Liter je Quadratmeter Bruttokollektorfläche.
    • Bei Flachkollektoren: mindestens 9,0 m² und mindestens 40 Liter je Quadratmeter Bruttokollektorfläche.

    Bei der Erstinstallation von Solarkollektoranlagen von 20 bis 100 m² Bruttokollektorfläche können diese in Neubauten mit 150 €/m² und in Bestandsgebäuden*) mit 200 €/m² gefördert werden. Zusätzliche Fördervoraussetzung ist, daß die Anlagen Ein- oder Zweifamilienhäusern zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung dienen und mit Pufferspeichervolumina von mindestens 100 Litern je Quadratmeter Bruttokollektorfläche ausgestattet sind.

    Bei der gleichzeitigen Installation einer förderfähigen Pellets-, Wärmepumpen- oder Holzvergaserheizung erhalten Sie zusätzlich 500 € Kombinationsbonus.
    500 € zusätzlich zur Solaranlage können Sie auch als Kesseltauschbonus erhalten.

    c. Erweiterung von Solarkollektoranlagen

    Für die Erweiterung von bereits in Betrieb genommenen Solarkollektoranlagen um 4 bis zu 40 m² Kollektorfläche beträgt die Förderung 50 € je zusätzlich installiertem Quadratmeter Bruttokollektorfläche. Voraussetzung hierfür ist, daß die Anlage nach der Erweiterung der kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizungsunterstützung dient. Den Kombinationsbonus von 500 € gibt es gemäß der Tabelle beim BAFA auch.

    2. Kombinationsbonus

    Ein Kombinationsbonus von zusätzlich 500 € je Anlagenkombination ist möglich bei:

    • Gleichzeitigem Austausch eines Heizkessels ohne Brennwerttechnik durch einen Öl- oder Gasbrennwertkessel. Fördervoraussetzung bei einem Kesseltausch ist der Nachweis des hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage.
    • Gleichzeitiger Errichtung einer förderfähigen Biomasse-Anlage oder einer effizienten Wärmepumpe.
    • Anschluß der Solarkollektoranlage an ein Wärmenetz.

Unsere Angebote unter dem Menüpunkt Holz- und Pelletheizung passen genau in dieses Programm!

Eine übersichtliche Zusammenfassung der neuen Förderbeträge für Solaranlagen gibt es auch beim BAFA.:
Förderübersicht Solar (Basis-, Innovations- und Zusatzförderung)
Liste der vom BAFA geförderten Solarkollektoren.
Unsere Röhrenkollektoren finden Sie auf Seite 41 und 42 unter "ETASun" und ab "Solarpaket V20-3".
Die Flachkollektoren finden Sie ab "Solarpaket FK200-4".

Bitte rechnen Sie sich unbedingt bei der Planung Ihrer Solarthermieanlage aus, ob sich diese Investition für Sie auszahlt!
Nördlich der Alpen ist die Sonnenscheindauer in den Wintermonaten einfach zu kurz, als daß solche Anlagen nennenswert Heizkosten einsparen können, wenn die Anschaffungskosten gegengerechnet werden.
Bei der Beschreibung der von uns angebotenen Solarkollektoren haben wir für Sie eine Musterrechnung eingefügt.
Durch die seit April 2015 gültigen erhöhten Förderbeträge ist für Sie persönlich die Rentabilität bei den günstigen Preisen unserer Solaranlagen garantiert!

Schauen Sie sich aber auch die Möglichkeit an, über Solarkollektoren in Verbindung mit einer entleerenden Solaranlage (Drain-Back) und Großspeichern Ihr Haus weitgehend solar zu beheizen.

2. Biomasseanlagen (Holz, Pellets, Hackschnitzel)

Das Heizen mit Biomasse (hauptsächlich Holz, auch in Form von Pellets und Holzhackschnitzeln) wird gefördert. Im Neudeutsch heißt eine Holzheizung nun "handbeschickte Biomasseanlagen". Unter dieser Bezeichnung können Sie die geförderten Holzvergasekessel unter diesem Link beim BAFA finden: Liste der förderfähigen handbeschickten Biomasseanlagen (PDF). Die förderfähigen ATMOS-Kessel finden Sie gleich oben auf der zweiten Seite. Bitte beachten Sie, daß das Mindestvolumen des Pufferspeichers dort auch gleich angegeben ist.

Damit sie förderfähig sind, muß es sich bei den Holzöfen um Holzvergaser handeln, die über 90% Effektivität haben und nicht zu hohe Staubwerte im Abgas aufweisen, also die sogenannte BImSchV 2 erfüllen..
Unsere Kesselserie GSE erfüllt diese Voraussetzungen. In Verbindung mit einem Pufferspeicher von wenigstens 55 Liter je Kilowatt Nennwärmeleistung erhalten Sie pauschal 2.000 € Förderung.
Hier können Sie die Liste der "förderfähigen handbeschickten Biomasseanlagen" einsehen.

Für Hackschnitzelanlagen bekommen Sie 3.500 €.

Pelletkessel und neuerdings auch Pelletöfen mit Wassertasche werden besonders gefördert. Sie werden als "automatisch beschickte Biomasseanlagen" bezeichnet. Beim BAFA können Sie die geförderten ATMOS Pelletkessel unten auf der dritten Seite des Dokuments hinter diesem Link finden (PDF) Liste der förderfähigen automatisch beschickten Biomasseanlagen.
Für Pelletöfen mit Wassertasche mit 5 bis 25 kW Nennwärmeleistung gibt es seit dem 1. April 2015 im Gebäudebestand*) 2.000 € pauschal.
Hat der Pelletofen 25,1 bis 100 kW Heizleistung, erhalten Sie eine Förderung von 80 €/kW bezahlt.

Für automatische Pelletkessel mit 5 bis 37,5 kW Nennwärmeleitung bekommen Sie seit dem 1. April 2015 nun sogar pauschal  3.000 € Förderung.
Für Pelletkessel mit 37,6 bis 100 kW Nennleistung erhalten Sie nun sogar 80 €/kW, was bei 100 kW einen Betrag von 8.000 € bedeutet!

Bauen Sie gleichzeitig einen neuen Pufferspeicher mit einem Speichervolumen von mindestens 30 Liter / kW mit ein, erhalten Sie sogar 3.500 €.
Der Förderbetrag von 80 €/kW erhöht sich nicht wegen eines Pufferspeichers.
Diese neuen Förderbeträge decken bereits den größten Teil der Kosten einer unserer Heizungsanlagen, wie wir diese in unseren Komplettpaketen für Sie anbieten!

    Zusatzförderungen

    Folgende Zusatzförderungen können Sie zusätzlich zur Basisförderung beantragen.

    Kombinationsbonus bei Biomasseanlagen
    Einen Kombinationsbonus können Sie für verschiedene Anlagenkombinationen mit einem förderfähigen Biomassekessel beantragen.

    Einzelmaßnahmen zur Optimierung der Heizungsanlage
    Für Optimierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der gleichzeitigen Errichtung eines förderfähigen Biomassekessels kann einmalig ein Investitionszuschuß gewährt werden.

    Gebäudeeffizienzbonus
    Ein Gebäudeeffizienzbonus in Höhe von bis zu 50 Prozent der Basisförderung können Sie beantragen, sofern Ihre Anlage in einem effizienten Wohngebäude errichtet wird.

Förderübersicht Biomasse (Basis-, Innovations- und Zusatzförderung)

3. Wärmepumpen

Bei uns in Deutschland haben sich Wärmepumpen noch nicht durchgesetzt.
Der Hauptgrund ist der hohe Preis, aber auch zu wenig Kenntnisse über das Grundprinzip.
Wir haben für Sie das Prinzip von Wärmepumpen erklärend zusammengefaßt.
Aber vor allem haben wir für Sie günstige Angebote, die Sie unter der Rubrik Wärmepumpen finden.
Wie stark die oft viel zu hohen Anschaffungskosten von Wärmepumpen die sonst sehr günstigen Kosten dieser Art von Heizung überschatten, zeigt unser Heizungsvergleich wie auch dieser Heizungsvergleich bei heiz-tipp.de.

Unsere Wärmepumpen sind zwar nicht alle in der Liste der vom BAFA förderfähigen Wärmepumpen vertreten (Angaben des BAFA zur Förderung von Wärmepumpen), aber dafür ist der Preis unschlagbar. Für technisch begabte Bauherren ist es aber kein Verlust, wenn sie die Förderung nicht bekommen können: Denn die Gelder gibt es nur, wenn mehrere Wärmemengenmeßgeräte eingebaut werden und die Installation von einem dafür zugelassenen Betrieb erfolgte. Obendrein müssen die effektiven Wärmemengen gemeldet werden, um eine "nachhaltige" Energieeinsparung zu gewähren. Wir nennen diese "Nachhaltigkeit" eine überflüssige Kontrolle!
Wir können Ihnen aber zusätzlich zu den bei uns bisher im Shop angebotenen Wärmepumpen auch  weitere, förderfähige Sole-Wasser-Wärmepumpen anbieten. Fragen Sie uns dazu bitte an!
Speziell in Verbindung mit einem Grabenkollektor zählen diese ja mit zu den preisgünstigsten und zuverlässigsten automatischen Heizungsanlagen.
Mit der Förderung von 4.000 bis 4.500 € reduziert sich der Preis dieser Anlagen ebenfalls erheblich!
Förderübersicht Wärmepumpe (Basis-, Innovations- und Zusatzförderung)

Tatsächlich sind vor allem Luft-Wasser-Wärmepumpen und Wasser-Wasser-Wärmepumpen mit Graben-Erdkollektoren (nicht mit den teuren Tiefbrunnen!) die absolut effizientesten und kostengünstigsten Heizverfahren. Siehe dazu unser Heizungsvergleich. Sollte Ihr Grabenkollektor auch noch im Grundwasser liegen, senken sich Ihre Heizkosten noch weiter. Besser können Sie nur noch fahren, wenn Sie eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe an einem Teich, einem bestehenden, ergiebigen Brunnen oder einem Wasserlauf betreiben können.

Die Argumente des "Klimaschutzes" und der Einsparung von CO2 benutzen wir ganz bewußt nicht für unsere Produkte, da wir aufgrund der Kenntnis der Physik der allgemein üblichen Argumentation nicht folgen können. Dabei sind wir selbstverständlich ganz klar für den Schutz unserer Erde! Mehr zum Thema Umwelt und warum wir den angeblich durch uns Menschen gemachten "Klimawandel" anzweifeln auf der Seite zu den Holz- und Pelletkessel. Sie erinnern sich ja sicherlich auch an die immer kälter werdenden Winter, oder? (Die beiden Winter 2013/14 und 1014/15 waren bei uns in Westeuropa überdurchschnittlich warm. Der Rest der Nordhalbkugel hatte aber Kälterekorde. Dazu haben wir eine plausible Erklärung gefunden!)
Und sicherlich haben auch Sie bemerkt, daß unser Wald immer noch nicht gestorben ist...

Kann man seine Heizung selber einbauen und trotzdem Förderung bekommen?

Grundsätzlich ja!

Allerdings müssen Sie dann durch entsprechende Belege nachweisen, daß Sie fachlich dazu befähigt sind. Wenn Sie also selber Geselle oder Techniker der Branche sind, liegt dieser Fall vor.
Haben Sie aber nur die nötigen Fähigkeiten und Kenntnisse ohne entsprechende Fachprüfungen, können Sie den Einbau auch selber durchführen, müssen ihn aber durch eine Fachfirma abnehmen lassen.
Gerne kann diese Abnahme unser Techniker für Sie durchführen und bescheinigen, was er nach seinem Arbeitsaufwand berechnen wird. Geschieht dies im Rahmen einer bei uns beauftragten Inbetriebnahme, so entfallen für Sie bereits die Kosten für die Anfahrt. Unser Techniker kann dann für Sie den nötigen hydraulischen Abgleich durchführen, die eventuell noch fehlenden Einstellungen der elektronischen Steuerung(en) vornehmen, die gesamte Installation überprüfen und wo nötig nachbessern, bis Ihre Heizung wie erwartet und gewünscht funktioniert!

In jedem Falle muß mit dem BAFA-Antrag eine Bestätigung über einen erfolgten hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage mit eingereicht werden. Diesen können Sie von einer Fachfirma durchführen lassen. Wir empfehlen Ihnen aber, vor Beginn der Arbeiten mit der entsprechenden Firma die gesamte Anlage durchzuplanen, damit Sie hinterher nicht Änderungen vornehmen müssen! So ist gewährleistet, daß die gesamte Installation auch wirklich den Richtlinien und Sicherheitsstandards entspricht, und die betreffende Fachfirma kann Ihnen dies schriftlich bestätigen. Haben Sie keine Fachfirma in Ihrer Nähe, die dies für Sie ausführen möchte, stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite!

Die Kosten für einen hydraulischen Abgleich (ohne Installationsmaßnahmen) und die Überprüfung der Anlage durch unseren Techniker ist meistens zwischen 400 und 900 €, je nach Umfang der Anlage und anfallenden Arbeiten. Dabei berechnet unser Techniker 55,00 € + USt. je Stunde.

Wie beantrage ich die Förderung?

Voraussetzung zur Förderfähigkeit einer Heizung ist, daß der Kessel, die Solaranlage oder die Wärmepumpe in der Liste des BAFA eingetragen ist.
Dann ist es nur noch nötig die entsprechende Rechnung mit der Seriennummer des Kessels und den weiteren geforderten Angaben (bei uns automatisch der Fall) zusammen mit der Bestätigung des Heizungsbauers über den erfolgten hydraulischen Abgleich und die Größe des verwendeten Pufferspeichers mit Ihrem Antrag zusammen einzureichen. Wir sind Ihnen bei der Vorbereitung der Unterlagen gerne behilflich.
Die Antragsformulare finden Sie auch auf der Seite des BAFA:

Gegenwärtig können Sie den Antrag nur nach Errichtung der Heizung stellen:

Förderbar sind Vorhaben, die ab dem 01. Januar 2009 begonnen wurden und zum Zeitpunkt der Antragstellung fertig gestellt sind.

Der Antrag ist innerhalb von nun 9 Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage beim BAFA einzureichen (Ausschlußfrist). Als Inbetriebnahme gilt die Abnahme durch den Schornsteinfeger, die meistens nach der Inbetriebnahme durch unseren Techniker erfolgt.

Folgende Unterlagen sind einzureichen:

  • Der Förderantrag (auf dem vorgeschriebenen aktuellen Formular),
  • die Fachunternehmererklärung (auf dem vorgeschriebenen aktuellen Formular),
  • die vollständige Rechnung – adressiert an den Antragsteller / die Antragstellerin – in Kopie,
  • Nachweis über die Durchführung des hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage (Rechnung des Fachunternehmers in Kopie oder standortbezogene Berechnungsunterlagen, errechnete Einstellvorgaben oder Einstellprotokolle der Strangregulier- bzw. Thermostatventile in Kopie)

Zusätzliche lokale Förderprogramme

In einigen Bundesländern, Landkreisen und Kommunen / Städten gibt es immer wieder meist zeitlich befristete lokale Fördermaßnahmen für die BAFA-förderfähige Heizungsanlagen. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise haben Sie das Programm NRW-Progres. Bitte erkundeigen Sie sich dazu in Ihrem Bundesland bzw. Ihrer Stadt / Gemeinde. Bitte beachten Sie, daß diese Förderungen, wie auch Kredite von der KfW-Bank in der Regel vor dem Beginn der Baumaßnahem zu beantragen sind.

Haben Sie noch Fragen?

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

*) Als Bestandsgebäude gilt nun ein Gebäude, in dem zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der beantragten Anlage seit mehr als zwei Jahren ein anderes Heizungs- oder Kühlsystem installiert ist.


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