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Erdöl und Erdgas - fossile Brennstoffe?

Einige Gedanken zum Erdöl und Erdgas

Haben Sie manchmal auch schon ein schlechtes Gewissen, daß Sie zu viel Öl oder Gas verbrauchen? Daß wir so die erschöpflichen Vorräte an "fossilen" Brennstoffen aufbrauchen werden? Haben Sie auch schon gehört, daß die Ölpreise immer höher werden, weil es immer knapper wird? Nun, dazu ein paar wissenschaftliche Fakten mit praktischen Beispielen, die belegen, daß uns (auch) da ein recht großer Bär aufgebunden wird! Warum? Nun, fragen Sie die weltweit agierenden Erdöl-Großunternehmen, die daran ja immer mehr verdienen, wenn die Preise höher sind. Immerhin

Täglicher Erdölverbrauch 2017
95.000.000 Barrel
15.103.793.018 Liter
15.103.793 m³
Jährlicher Erdölverbrauch 2017
34.675.000.000 Barrel
15.103.793.018 Liter
5.512.884.451 m³
5,513 km³
Der Bodensee hat ein Wasservolumen von 48 km³.
In 8,707 Jahren verbrauchen wir also gegenwärtig weltweit einen Bodensee voll Erdöl!
Entwicklung der Weltölreserven von 160 bis 2011 Killus-Technik.de 
 

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie viele Pflanzen und Tiere in der Vergangenheit gelebt haben müssen, damit alle die Millionen von Tonnen an Erdöl und Erdgas, die wir schon verbraucht haben, daraus hätten entstehen können? Weil Kohle, Öl und Erdgas aus abgestorbenen und fossilierten (wörtlich: ausgegrabenen, also versteinerten!) Pflanzen und Tieren entstanden sein sollen, werden sie ja fossile Brennstoffe genannt, also etwa "versteinerte" Brennstoffe.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum denn in den Mooren, Seen, Wäldern sowie am Meeresgrund und sonstigen Gegebenheiten heute nirgends "Zwischenstufen" von entstehendem Erdöl aus den ja laufend absterbenden Pflanzen und Tieren existieren? Nein, alle toten Tiere und Pflanzen werden immer von Mikroorganismen umgesetzt und abgebaut! Es entsteht nirgends Öl, höchstens Methangas, das gleich in die Atmosphäre entweicht.

Haben Sie mitbekommen, daß jetzt Rußland Öl- und Gasexporteur Nummer eins der Welt ist? Dabei hatten alle "Fachleute" vor den 1970-er Jahren, ja sogar noch vor 40 Jahren gesagt, daß es in Rußland keine nennenswerten Öl- und Gasvorkommen gäbe! Woher kommen das Öl und das Gas? Aus supertiefen Bohrungen! Die Russen glaubten nämlich nach dem Zeiten Weltkrieg nicht mehr an die Theorie der biologischen Entstehung von Erdöl und fingen an, dieses Naturprodukt genauer zu untersuchen. Sie erkannten, daß es niemals durch natürliche Prozesse aus toter biologischer Masse hergestellt werden kann, wohl aber unter hohem Druck und hohen Temperaturen aus den Gesteinen im Erdinneren! So bohrten sie an geologischen Fehlstellen (wo die Erdrinde also Risse hat, die sehr tief ins Erdinnere reichen) zu bohren, und zwar tiefer als je nach Öl gebohrt wurde - bis 9.000 Meter etwa. Und sie fanden gegen alle "Theorien" viel, viel Öl und Gas! Sehr viel!

Nach der üblichen Theorie, daß Erdöl ja biogenetischen Ursprungs ist, müßte es immer weniger werden und bald mal zu Ende sein. Der "Club of Rome" hatte ja in den 70-er Jahren fälschlicherweise vorhergesagt, daß bis zum Jahr 2000 schon bald kein Öl mehr da sein würde. Doch tatsächlich werden die bekanntgegebenen vorhandenen Erdölvorkommen und -Lager seit den 70-er Jahren jedes Jahr mehr, obwohl wir ja immer mehr verbrauchen! Siehe Grafik rechts.

Die Erklärung für dieses Mysterium: Erdöl und Erdgas entstehen offensichtlich sehr tief in der Erde (geschätzte 100 Kilometer) und steigen in den Rissen der Kruste nach oben, wo wir sie dann irgendwann mal an der Oberfläche finden oder aus der Tiefe herauspumpen! Diese Entstehung von Erdöl und Erdgas ist nicht nur Experimentell sondern auch großtechnisch belegt und könnte auch heute genutzt werden, um aus Kohlendioxid (dem ach so "bösen" CO2) und Wasser Brennstoff effizient herzustellen! Das Verfahren ist als Fischer-Tropsch-Synthese bekannt und wurde in Deutschland entwickelt! 

Die tief in der Erde entstandenen Kohlenwasserstoffe, wie Erdöl und Erdgas mit Sammelbegriff bezeichnet werden, steigen dann durch ihr geringes Gewicht und das gasförmige Vorliegen in der Tiefe ganz von alleine in der Erde nach oben, bis sie am Meeresgrund oder auf dem Festland an die Oberfläche kommen. So wissen wir beispielsweise immer noch nicht, wie viel Erdöl am Meeresgrund in den Ozeanen überall herausquillt - laufend! Bekannt ist, daß im Golf von Mexiko wenigstens 60.000 Barrel Öl täglich aus der Erde kommen - ganz natürlich! Das geschieht dort an vielen Stellen, so daß es im Golf sogar ganze Asphaltvulkane gibt! Da das Erdgas sich im Wasser löst und die leichten Bestandteile aufsteigen, bildet sich aus den festeren und schwereren Bestandteilen an diesen Stellen ein Asphaltberg, von dessen riesigen Mengen von Teer ganze Kolonien von speziellen Tieren bestens leben!

Haben Sie mehr Interesse an diesem Thema? Dann lesen Sie den Bericht: "Die Legende vom Peak Oil - warum das Erdöl nicht alle wird".
(Achtung! Die Seite ist nicht mehr online und hier im Internetarchiv aufgerufen. Links, die nach außerhalb der Seite weisen, bitte kopieren und direkt aufrufen!)

Erdgas ist wie Erdöl in unbegrenzten Mengen in unserer Erde vorhanden. Allmählich spricht sich dies ja auch herum. Es schlägt sich auch im Gaspreis nieder, der bei uns nur noch wenig steigt und in den USA beispielsweise sehr stark gesunken ist.
Nun soll aber das sogenannte Fracking eingesetzt werden, um Gas aus dem Boden zu gewinnen. Wir lehnen dieses Verfahren ganz entschieden ab! Abgesehen davon, daß es sehr gut auch ohne geht, sind die Gefahren viel zu groß, daß durch die verwendeten giftigen Chemikalien und die unkontrollierbaren seismischen Bewegungen ganze Landstriche unbewohnbar werden!

Viel Interessanter wäre es, anzufangen die unermeßlichen Lagerstätten von Methanhydrat (auch Methaneis genannt) abzubauen. Unsere (Pseudo-) Umweltschützer schreien zwar sehr laut, daß dabei Methan in die Atmosphäre entweichen könnte, da sie dieses natürliche Gas für noch "klimaschädlicher" als das lebensnotwendige und harmlose CO2 halten. Dabei ist es eine erwiesene Tatsache, daß sich Methan in der Atmosphäre maximal 2 Jahre halten kann, bevor es durch Luftsauerstoff, Ozon und Sonnenaktivität oxidiert wird. Außerdem ist Methan ein sehr leichtes Molekül, das in den Weltraum entweicht. Obendrein ist ja genau die unvorstellbare riesige Menge an Methanhydrat überall auf dem Globus ein klarer Beweis dafür, daß dieses Methangas aus dem Inneren der Erde aufsteigt und zwar ununterbrochen. Ein großer Teil davon kommt auch völlig unbemerkt laufend in die Atmosphäre, da es auch auf dem Festland überall mehr oder weniger stark herausquillt. Lesen Sie zur eigentlichen Bedeutung dieser Energiequelle den Artikel: "Im Meer lagert Gas für Millionen von Jahren"! Übrigens: Haben Sie gewußt, daß es auf dem Saturnmond Titan ganze Meere und Flüsse sowie Wolken und Regen aus flüssigem Erdgas, hauptsächlich Methan, gibt? Wohl kaum. Denn die Existenz von so unvorstellbaren Mengen von "organischen" Verbindungen, die wir Erdgas und Erdöl nennen, auf einer Welt, die so weit von der Sonne entfernt ist, daß -179°C die Normaltemperatur ist, belegt ja wohl deutlichst, daß diese Stoffe vulkanischen und nicht biologischen Ursprungs sind!

Ich habe mal ausgerechnet, welches Volumen an "fossilen" Brennstoffen (Mineralöl und Mineralgas) wir gegenwärtig jährlich verbrauchen: Der Bodensee hat ein Wasservolumen von 48 km³, was einem Würfel mit 3,64 km entspricht. In 5,8 Jahren verbrauchen wir so einen Würfel mit Öl und Gas in flüssiger Form! Jährlich sind es 8,272 km³ Brennstoff! Wo sind nur all die Tiere und Pflanzen, die in jüngerer Vergangenheit gestorben sind, die auf dem Weg zur Verwandlung in Erdgas und Erdöl sind, um das einmal zu ersetzen? Es gibt nirgends "Übergangsformen" zu Öl oder Gas! Und warum sollte dieser Sterbe- und Verwesungsprozeß in der Vergangenheit je für so unendlich viele Pflanzen und Tiere anders abgelaufen sein als heute, um gegebenenfalls in Brennstoff verwandelt worden zu sein? Nein, das ist völlig unmöglich und auch weder experimentell noch in der Natur beobachtet worden!

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