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Anticor Heizungsschutzkonzentrat ab 26,30 EUR
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Anticor Heizungsschutzkonzentrat

Anticor Heizungsschutzkonzentrat

Zum Schutz von Warmwasser-Heizungen vor Verkalken und Korrosion nach VDI 2035

Mit dem Heizungsschutzkonzentrat Anticor ist kein Entsalzen oder Enthärten des Heizungswassers erforderlich. Es werden die Vorgaben der VDI 2035 Blatt 1 & 2 zur Heizungswasseraufbereitung erfüllt. Zusätzlich wird die Anlage gegen Korrosion geschützt.

Heizungswasser Vorbereitung:

Heizungsschutzkonzentrat ANTICOR Vergleich mit reinem Wasser Rost Killus-technik.de

Ein einfacher Test zeigt, daß ein mit einem Eisenstreifen und Anticor bestückte Testfläschchen auch nach 4 Tagen keinerlei Korrosion aufweist.
Im Gegensatz dazu ist in dem mit reinem Leitungswasser befüllten Fläschchen viel Rost im Wasser und auf dem Eisnestreifen zu sehen.

Viele moderne Heizungsanlagen sind empfindlich auf Verkalkung und auch auf Korrosion (Rostung).
Um eine höhere Effektivität zu erreichen, sind die Materialien in Wärmetauschern der Heizkessel oft deutlich dünner.
Das Rosten durch im Wasser enthaltenen Sauerstoff kann durch ein "Auskochen" des Heizungswassers gleich nach der Inbetriebnahme abgestellt werden.
Dazu muß das Heizungswasser in der Anlage (speziell Pufferspeicher und Leitungen) auf möglichst hohe Temperatur gebracht werden.
Gleich nach dem Heizkessel (Wärmeerzeuger) muß dabei ein geöffneter Entlüfter (meist die Kesselsicherheitsgruppe, so installiert, wie unser Kessel-Anschlußset ermöglicht) sein, besser noch ein Mikroblasenabscheider.
So können die im Wasser gelösten Gase (Sauerstoff und Kohledioxid - CO2) aus dem Wasser dauerhaft entfernt werden.
Bei diesem Auskochen müssen zunächst alle Heizkörper geschlossen sein (Pumpengruppe abstellen).
Wenn das Wasser seine maximale Temperatur erreicht hat, alle Heizkörper öffnen und die Pumpe einschalten, damit auch das dort befindliche Wasser alles noch erhitzt wird.
Es ist sinnvoll, dabei den Zulauf zum Pufferspeicher zu schließen (oben), damit das aus dem Haus kommende Wasser gleich in den Kessel einströmt, wo es auch erhitzt wird.
Bitte bei geschlossenem Pufferspeicher darauf achten, daß der Heizkessel nicht zu heiß wird!
Anschließend den Speicher wieder öffnen und gegebenenfalls die Maximaltemperatur beim Kessel herunterstellen (das gilt nicht für Feststoffkessel).
Achtung: Dieses Entgasen des Wassers sollte nur von einem Fachmann gemacht werden!

Ein weiteres Problem bei modernen Heizungsanlagen ist die Verkalkung bzw. das sich Absetzen von mineralischen Schichten auf beheizten Flächen.
Um diesem vorzubeugen, schreibt die VDI 2035 Blatt 2 vor, daß Heizungsanlagen mit Wasser geringer Härte befüllt werden müssen.
Demnach müssen für das Füll- oder Ergänzungswasser folgende Werte eingehalten werden:

Nennwärmeleistung
Gesamthärte
< 50 kW bei spez. Wasserinhalt des
Wärmeerzeugers* > 0,3 l/kW
Keine Anforderungen
< 50 kW bei spez. Wasserinhalt des
Wärmeerzeugers* < 0,3 l/kW (Umlaufwasserheizer)
< 16,8 °dH
> 50 kW bis 200 kW
< 11,2 °dH
> 200 kW bis 600 kW
< 8,4 °dH
> 600 kW
< 0,11 °dH
* Wasserinhalt des Wärmeerzeugers je kW Nennwärmeleistung

Die Werte in der Tabelle gelten nur für Heizungsanlagen, die ein Anlagenvolumen bzw. Füllwasser von nicht mehr als 20 l / kW Nennwärmeleistung haben und die gesamte Füll- und Ergänzungswassermenge das Dreifache des Nennvolumens der Heizungsanlage nicht überschreitet.
Pufferspeicher und größere Rohrabschnitte führen oft zu einer Überschreitung des Füll- und Ergänzungswasservolumens.
Bei Überschreitung dieser Volumengrenzen muß das Wasser entsprechend entsalz oder enthärtet werden.
Eine Möglichkeit ist es, durch Umkehrosmose ein nahezu vollentsalztes Wasser (VE-Wasser) zu bekommen.
Die unbedingt erforderlichen Maßnahmen werden von den Herstellern der Wärmeerzeuger vorgegeben. Diese sind unbedingt zu beachten!

Ausgiebige Informationen zu diesem Thema finden Sie bei www.bosy-online.de und hier über VE-Wasser mit und ohne Vollschutz.

VE-Wasser ist aber selber ein sehr gutes Lösungsmittel und führt auch wieder zur Oxidation von Metallteilen (Rostung).
Daher läßt es sich nicht umgehen, dem Wasser einen chemischen Zusatz zuzugeben, sollen die vorgegebenen Grenzwerte eingehalten werden und die Anlage gut geschützt sein.
Dafür bieten wir Ihnen das Anticor Heizungsschutzkonzentrat an.

Allgemeine Eigenschaften von Anticor:

Anticor ist ein umweltfreundliches Konzentrat, das vorwiegend in Warmwasserheizungsanlagen, auch Fußbodenheizungen, oder Solaranlagen zur Korrosionsvermeidung eingesetzt wird.
Anticor zeichnet sich durch einen optimalen Korrosionsschutz aller im System verwendeter Metalle, auch Aluminium, aus und verhindert zudem Schichtbildungen und Ablagerungen wie etwa Kalk.
Weiterhin verbessert Anticor die Wärmeübertragung und stabilisiert den pH-Wert. Dies ist insbesondere bei enthärtetem oder entsalztem Wasser dringend notwendig.
Durch seine positive ökologische und physiologische Beurteilung ist Anticor für alle gewerblichen und privaten Anlagen geeignet.

Anticor ist nitrit-, phosphat- und aminfrei.
Dichtungsmaterialien werden weder vom Konzentrat noch von dessen Verdünnungen angegriffen.
Es ist mit Wasser in jedem Verhältnis mischbar.
Anticor ist weder Gefahrstoff noch Gefahrgut.

Besondere Produkteigenschaften/Merkmale:

  • Nitritfrei, phosphatfrei, sekundär aminfrei, boratfrei, zinkfrei
  • Biologisch abbaubar
  • pH-Wert stabilisierende Eigenschaften
  • Leicht dispergierende Eigenschaften
  • Farbe: klar, ockergelb
  • Spezifisches Gewicht: 1,1 g/ml (DIN 51757)
  • pH-Wert (1:1 mit neutralisiertem Wasser): ca. 8,5 (ASTM-D 1287)
  • Flammpunkt: > 100°C (ASTM-D 51758)
  • Kein Gefahrgut – Wassergefährdungsklasse 1
  • Kein Gefahrstoff

Verträglichkeit mit Dichtungswerkstoffen:

Anticor greift die im Heizungsbau üblichen verwendeten Dichtungen nicht an.

Wasser und Systemanforderungen:

Falls nur Trinkwasser als Befüllmedium zur Verfügung steht gilt als Obergrenze für die Wasserhärte:

    0 –20°dGH:  ohne Einschränkung zulässig
    > 20°dGH:    Wasser auf Werte unter 20°dGH enthärten bzw. verschneiden oder Dosiermenge erhöhen

Das System muß frei von Verunreinigungen und frei von anderen Flüssigkeiten sein (ggf. Spülung mit Wasser).

Umwelt und Sicherheit:

Beim Umgang mit Anticor sind die allgemein gültigen Schutzmaßnahmen für Chemikalien zu beachten.

Anwendungsempfehlung:

Die Anlagen müssen der DIN-Norm 4757, Teil 1, entsprechen und als geschlossene Systeme ausgeführt sein, da sich kein Luftsauerstoff im System befinden sollte.
Die optimale Einsatztemperatur liegt zwischen 10°C und 100 °C.
Aus Gründen der Korrosionssicherheit sollte die Produktkonzentration mindestens 0,4 Vol.-% betragen (1 Liter je 250 Liter Heizungswasser).
Bei bestehenden Systemen mit Altlasten, z. Bsp. Korrosion oder Verschlammung, wird empfohlen die Anlage vorher zu reinigen und zu spülen, die Anlage danach unter Zugabe von Anticor wieder befüllen.
Höherdosierungen führen nicht zu Beschädigungen.
Nachweis der Produktkonzentration über Molybdäntestsatz: 32 ppm bei 0,4%

Funktionsweise Anticor:

Anticor wirkt wie ein Filmbildner und reduziert durch adsorptive Wechselwirkung mit der Metalloberfläche eine mögliche Reaktion des Metalls mit Sauerstoff und Wassermolekülen.
Durch die adsorptive Wechselwirkung auf der Metalloberfläche wird die Reaktion der Metalloberfläche mit Sauerstoff in Verbindung mit den Wassermolekülen beträchtlich reduziert.
Zusätzlich ist im Produkt ein sogenannter Härtestabilisator enthalten, der auch bei hohen Temperaturen und einer Wasserhärte bis ca. 20°dH dazu beiträgt,
daß sich kein Kalk an den Oberflächen absetzt und somit zu einer Beeinträchtigung der Wärmeübertragung führt.

Weiterhin hat Anticor einen dispergierenden Effekt, eventuell vorhandene Schwebstoffe lagern sich nicht ab, sondern bleiben gelöst im Systemwaser.
Wir empfehlen trotzdem den Einbau eines Wasserfilters (Schlammabscheiders), um auch diese Schwebteilchen aus dem Wasser herauszufiltern.

Menge Ausreichend für Gebinde Best. Nr.
1 Liter 250 Liter Flasche Atc1000
5 Liter 1.250 Liter Kanister Atc5000


Auswahl: Inhalt: Art.Nr. Preisunterschied:
1 Liter ArtNr.: Atc1000 
5 Liter ArtNr.: Atc5000  + 74,70 EUR



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